Fairer Handel

Sind Sie heute schon auf Weltreise gewesen?

Kind im Steinbruch

Liegt Granitpflaster aus China oder Indien auch auf Ihrem Marktplatz?

Vermutlich nicht, dafür aber haben der Kaffee oder Tee zum Frühstück, die Banane in der Mittagspause und der Orangensaft samt Schokoriegel am Nachmittag einen langen Weg hinter sich – Viele Produkte unseres täglichen Bedarfs kommen aus den sogenannten Entwicklungsländern.
Das gilt auch für Kleidung, Holz, Blumen und sogar Pflastersteine! Sie werden in Deutschland sehr billig angeboten und das hat seinen Preis: Viele Menschen in den Herkunftsländern arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen oder erhalten für ihre Ernteerträge so niedrige Preise, dass nicht einmal die Produktionskosten gedeckt sind. Der Faire Handel wirkt dem entgegen. Er setzt sich dafür ein, dass KleinbäuerInnen und ArbeiterInnen ihre Existenz sichern können und die Möglichkeit haben, langfristig zu planen. Der Faire Handel möchte Sie ermutigen, sich für verantwortungsbewussten Konsum und für eine Veränderung der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzusetzen. Der Faire Handel möchte Sie ermutigen, sich für verantwortungsbewussten Konsum und für eine Veränderung der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzusetzen.

Wo gibt es fair gehandelte Produkte?
Fair gehandelte Produkte sind inzwischen bundesweit in vielen verschiedenen Läden erhältlich. Auch Großhandel und verarbeitendes Gewerbe stellen sich darauf ein – wenn die Abnehmer (auch Kommunen und Verwaltungen) fair gehandelte Produkte nachfragen!

Weltläden in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt gibt es einige Weltläden und Fair-Handels-Gruppen, die Produkte aus Fairem Handel anbieten. Das Sortiment besteht aus Lebensmitteln des täglichen Bedarfs, wie Kaffee, Tee, Schokolade und Bananen. Darüber hinaus bieten die Fachgeschäfte des Fairen Handels hochwertige Gebrauchsgegenstände und Kunsthandwerksprodukte an.

 Der Faire Handel

  • ermöglicht vielen Kleinbauern und ArbeiterInnen die Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen.
  • unterhält transparente und partnerschaftliche Handelsbeziehungen zu den Organisationen, die die Interessen der ProduzentInnen vertreten.
  • schließt unfairen Zwischenhandel aus.
  • sichert die Rechte von Kindern und fördert die Gleichstellung der Geschlechter innerhalb der beteiligten Organisationen.
  • fördert die Umstellung auf biologische Landwirtschaft.
  • leistet Bildungs- und politische Kampagnenarbeit, um die Regeln des Welthandels gerechter zu gestalten.

Weiterführende Informationen:

Forum Fairer Handel

GEPA – The Fair Trade Company

Fairtrade Deutschland

Jugendseite zum Fairen Handel:
www.jugendhandeltfair.de