Fairer Handel und Faire Beschaffung

Fairer Handel ist wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit und zugleich Förderung des Gemeinwesens vor Ort. Kreise, Städte und Gemeinden können die Ziele des Fairen Handels unterstützen, indem sie fair gehandelte Produkte einkaufen und auf Güter verzichten, die durch ausbeuterische Kinderarbeit oder unter Verletzung sozialer Mindeststandards hergestellt werden. In Deutschland wird jeder sechste Euro durch die öffentliche Hand ausgegeben. Das sind etwa 400 Mrd. Euro im Jahr. Damit verfügt die öffentliche Hand über eine erhebliche Marktmacht, die sie bei jedem Einkauf im Sinne der Menschenrechte und des Umweltschutzes nutzen kann. Auch üben sie eine wichtige Vorbildfunktion für den privaten Einkauf aus.

Rechtliche Grundlagen

Serviceangebote und Praxis-Leitfäden