Aktuelles

Kampagne Fairtrade Towns – nächste Treffen
Halle (Saale): 24.10.2016, 13:30 Uhr, Stadthaus Halle, 1. Etage
Magdeburg: 20.10.2016, 15:15 Uhr, Umweltamt Magdeburg (Julius-Bremer Str. 8-10, Raum 732).
Wernigerode: 08.11.2016, 18:00 Uhr Rathaus Wernigerode (kleiner Sitzungssaal)

Macht Eure Schule fair!
Wir laden herzlich alle Schulen zur Teilnahme an der bundesweiten Kampagne „Fairtrade Schools“ ein. Unter diesem Link finden Sie Ziele und Kriterien der Kampagne, sowie Kontaktdaten der Ansprechpartner/innen: Kampagne Fairtrade Schools in Sachsen-Anhalt

22.09.2016

„Ich hätte gern einen Kaffee, aber ohne Kinderarbeit bitte?“

– Weiterbildung zu Fairen Handel und Nachhaltigkeit in Gastronomiebetrieben

KonsumentInnen und Gäste in Hotels und Restaurants fragen immer häufiger nach Verantwortung und Nachhaltigkeit in Unternehmen. Ob Bäckereifiliale, Restaurant, Hotelbetrieb, Kantine oder Betriebsmensa – der hart umkämpfte Markt der Hotellerie und Gastronomie verlangt den Betrieben ab, sich durch Alleinstellungsmerkmale gegenüber der Konkurrenz abzusetzen. Aus diesem Grund hat das ENSA e.V. zusammen mit der Stadt Wernigerode im Zuge des Fairtrade Town Prozesses eine Weiterbildung für Gastronomie und Hotelleriebetrieben angeboten.

Bei der Veranstaltung am 22.09.16 im Rathaus Wernigerode konnten die TeilnehmerInnen ihre eigene Produktauswahl hinterfragen und wurden zusätzlich intensiv über faire Lebensmittel informiert. Es wurden Grundkenntnisse zum Fairen Handel, aber auch zum Thema Unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeit für Gastronomiebetriebe vermittelt. Weiterhin stellten die Referentinnen Urte Grauwinkel und Lisa Marquardt konkrete Erfahrungen und Vorgehensweisen hin zu mehr Nachhaltigkeit vor. Insgesamt diskutierten bei der Veranstaltung 13 TeilnehmerInnen, vor allem aus der Verwaltung der Stadt und von lokal ansässigen Gastronomiebetrieben. Das Interesse zu diesen Themen, insbesondere aus der Verwaltung, verdeutlicht das Augenmerk der Stadt Wernigerode im Fairtrade Town Prozess.



01.08.2016

Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

Unter dem Titel „Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung“ hat die Organisation WEED – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V. eine Argumentationshilfe für eine sozial und ökologisch verantwortliche Beschaffung in Berlin und anderswo herausgegeben. Die Broschüre enthält zahlreiche Argumente für einen nachhaltigen Einkauf der öffentlichen Hand und beantwortet Fragen rund um das Thema nachhaltige Beschaffung, zum Teil mit besonderem Fokus auf das Bundesland Berlin. Sie richtet sich auch an jene, die Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Ausschreibung integrieren möchten, aber denen noch die passenden Argumente und Lösungsstrategien fehlen. Die Publikation wurde mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin sowie der Servicestelle von Engagement Global erstellt.

Die Broschüre ist abrufbar unter:

http://www2.weed-online.org/uploads/weed_gute_gruende_fuer_nachhaltige_beschaffung.pdf

Quelle: http://bonnsustainabilityportal.de, 08.08.2016


 

01.08.2016

Faires Frühstück in der Stadt Halle

Die Projektgruppe Fairtrade Town Halle veranstaltet auch in diesem Jahr innerhalb der bundesweiten Fairen Woche im September ein Faires Frühstück und lädt alle Hallenser ein, gemeinsam fair in den Tag zu starten:

Mitbringfrühstück mit (möglichst) fair gehandelten Lebensmitteln

Wann: 17.9.2016, 9.30-11.30 Uhr

Wo: Marktplatz Halle

Alle sind willkommen!

Jeder/jede  BesucherIn  kann und sollte selbst etwas zum Frühstücken und sein eigenes Geschirr mitbringen – es kann geteilt, getauscht und probiert werden. So entsteht eine gemütliche Atmosphäre mit anregenden Gesprächen.

Hallorke, unser fair gehandelter Stadtkaffee sowie fair gehandelter Tee und Saft werden kostenlos von der Projektgruppe Fairtrade-Town ausgeschenkt.

Wir freuen uns auf einen gemütlichen und interessanten Morgen mit hoffentlich viel Spaß und Livemusik!

Die Projektgruppe Fairtrade-Town Halle

Kontakt und Infos:
Ulrike Eichstädt, Friedenskreis Halle e.V., Große Klausstr. 11, 06108 Halle
Tel. 0345 27980759, eichstaedt@friedenskreis-halle.de

 

27.07.2016

Germanwatch: Finanzministerium torpediert Auflagen für Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten

An diesem Donnerstag treffen sich die Staatssekretäre der Bundesministerien zur Abstimmung über den Entwurf des deutschen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte. Anlass der Runde ist die massive Verwässerung des Entwurfs durch das Bundesfinanzministerium. Amnesty International, Brot für die Welt, Germanwatch und MISEREOR befürchten ein substanzloses Papier und fordern die Staatssekretäre auf, einen wirksamen Aktionsplan zu beschließen.

Amnesty International, Brot für die Welt, Germanwatch und MISEREOR protestieren scharf gegen den Versuch des Bundesfinanzministeriums, aus dem bisherigen Entwurf eines deutschen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte alle Menschenrechtsauflagen für Unternehmen zu streichen. Schon der bisherige Entwurf, an dem bereits fünf Ministerien beteiligt waren, hatte zum Unmut der Organisationen auf eine gesetzliche Regelung verzichtet.

„Die Überarbeitung durch das Finanzministerium trägt die Handschrift der Wirtschaftsverbände, nicht die einer Regierung, die Fluchtursachen minimieren will. Bleibt es bei den Änderungen, können die Unternehmen, die menschenverachtende Produktionsbedingungen ignorieren um davon zu profitieren, einfach weitermachen“, so Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt. Wie aus gut informierten Kreisen verlautet, soll nach dem Willen des Finanzministeriums nur eine völlig unverbindliche Empfehlung ausgesprochen werden, dass Unternehmen ihre menschenrechtliche Verantwortung wahrnehmen. Die Zielvorgabe, dass bis 2020 die Hälfte der großen Unternehmen menschenrechtliche Sorgfaltsprozesse eingeführt haben sollen, habe das Ministerium gestrichen. Auch die Erwägung gesetzlicher Maßnahmen für den Fall, dass zu wenige Unternehmen bis 2020 Prozesse zur menschenrechtlichen Sorgfalt eingerichtet haben, will das Finanzministerium nicht akzeptieren. Es fordert stattdessen, die für Unternehmen durch den Aktionsplan eingetretenen Belastungen zu überprüfen.

Hatte der bisherige Entwurf immerhin für Unternehmen im Eigentum des Bundes die Einführung einer verbindlichen menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht vorgesehen, will das Finanzministerium lediglich den möglichen Bedarf einer Empfehlung prüfen. Verbindliche Menschenrechtsauflagen werden auch als Bedingung für öffentliche Aufträge und die Außenwirtschaftsförderung abgelehnt. Überdies stellt das Ministerium die Umsetzung des gesamten Aktionsplans unter einen allgemeinen Finanzierungsvorbehalt. „Eine derart unverhohlene Blockade wäre ein Affront gegen alle Menschenrechtsverteidiger, die sich gegen Ausbeutung in Textilfabriken, Wasserverseuchung durch Bergwerke und Vertreibungen für Staudämme zur Wehr setzen“, mahnt Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von MISEREOR. „Diese Blockadehaltung muss das Finanzministerium beim Treffen am Donnerstag aufgeben.“

Beim Gipfel in Elmau im vergangenen Jahr hatten die G7-Staaten die Privatwirtschaft noch „dringend aufgerufen“, „ihrer Sorgfaltspflicht auf dem Gebiet der Menschenrechte nachzukommen“ – nun lehnt das Finanzministerium schon den Begriff der „Sorgfaltspflicht“ für Unternehmen ab. Klaus Milke, Vorsitzender von Germanwatch, warnt: „Das Finanzministerium hintertreibt ausgerechnet die eigene Initiative der Bundesregierung und riskiert die internationale Glaubwürdigkeit der Kanzlerin. Wenn sich die Bundesregierung im kommenden Jahr nicht als Gastgeber des G20-Gipfels blamieren will, muss sie jetzt einen ambitionierten Aktionsplan vorlegen.”

Verena Haan, Expertin für Wirtschaft und Menschenrechte bei Amnesty International in Deutschland, kritisiert: „Indem das Finanzministerium die letzten zarten Ansätze verbindlicher Auflagen streicht, torpediert es jeglichen Fortschritt bei der Durchsetzung von Menschenrechten in der Wirtschaft. Menschen sind Rechtsverletzungen durch deutsche Unternehmen im Ausland weiterhin schutzlos ausgeliefert.“

Die Organisationen unterstützen eine Online-Kampagne für einen Aktionsplan mit gesetzlichen Regelungen: https://www.openpetition.de/petition/online/menschenrechte-vor-profit

Quelle: Pressemitteilung Germanwatch, 26.07.2016


04.07.2016

Fair play, fair pay: Magdeburg spielt fair

Fairness gewinnt

Am Samstag, den 2. Juli war es so weit: Unter dem Motto „ Magdeburg spielt fair“ veranstaltete die Landeshauptstadt Magdeburg und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) ein Kleinfeldfußballturnier mit fair gehandelten Fußbällen.

Bischöfin Ilse Junkermann zeigte vollen Einsatz und ließ es sich nicht nehmen, den Anstoß des Turniers vorzunehmen, das für mehr Toleranz und Fairen Handel warb. Insgesamt traten 14 Freizeitmannschaften bestehend aus Studenten, Feuerwehrleuten, Sozialarbeitern und Flüchtlingen aus aller Welt freundschaftlich gegeneinander an. Gespielt wurde mit fair gehandelten Bällen aus Pakistan. Fair zertifizierte Bälle garantieren den Nähern und Näherinnen einen existenzsichernden Lohn und die Einhaltung von Sozialstandards, wie beispielsweise das Verbot von Diskriminierung, illegaler Zwangs- und Kinderarbeit.

Der Großteil der weltweitproduzierten Fußbälle wird bis heute handgenäht und stammt aus Pakistan. Wie schwierig diese Arbeit ist, davon konnten sich die Besucher und Besucherinnen der Veranstaltung selbst überzeugen. Am Rand des Spielfeldes informierte das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt über die Schattenseiten der Fußballproduktion in Billiglohnländern, wobei viele die Gelegenheit nutzten, selbst einmal mit Nadel und Faden auszuprobieren, wie schwer es ist einen Fußball zusammen zu nähen. Auch Omid aus dem Iran beteiligt sich an der Aktion. Er ist 22 Jahre alt und vor sieben Monaten nach Deutschland gekommen. Er spricht schon erstaunlich gut Deutsch und wundert sich nicht, dass bei dieser schwierigen Arbeit, eine Näherin im Schnitt nur 3-5 Bälle pro Tag schaffen kann. Einige Vereine nehmen fast geschlossen an dem Fußballquiz teil und stellen fest, dass zwar die meisten wissen, dass die Niederlande noch nie Weltmeister waren, aber kaum einer wusste, dass die meisten Fußbälle unter ausbeuterischen Bedingungen in Pakistan handgenäht werden.

Extra angereist für die Veranstaltung informierte Frank Braun vom EINE WELT Netzwerk Bayern, einer der führenden Experten zu fair gehandelten Bällen in Deutschland, die interessierten Besucher. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass München als erste Stadt bundesweit beschlossen hat, dass Münchner Schulen bei genähten Fuß- und Handbällen nur noch Bälle aus dem Fairen Handel beziehen. Er hofft, dass dieses Beispiel bald auch in anderen Städten Schule machen kann. Vielleicht ja auch in Magdeburg…


06.06.2016

Magdeburg bleibt FAIR!

Die Domstadt an der Elbe hat es erneut geschafft. Magdeburg konnte nachweisen, dass weiterhin alle Kriterien für den Titel Fairtrade Town erfüllt werden können. Unter viel Applaus und mit viel Freude erfolgte die feierliche erneute Titelvergabe zur Fairtrade Town auf der Bühne der Ökosozialen Hochschultage am 03. Juni. Claudia Fricke nahm stolz stellvertretend für alle Engagierten der Fairtrade Town Magdeburg die Urkunde der Titelauszeichnung von Ashley Klein (Landeskoordinatorin Fairtrade Towns) entgegen. Dabei ließ sie es sich nicht nehmen den ZuhörerInnen auch gleich von dem aktuellen Projekt der Gruppe zu erzählen. So wird am 02. Juli ein Faires Fußballturnier in Magdeburg veranstaltet. Unter dem Motto: „Magdeburg spielt fair“ treten dort Sportbegeisterte aus Vereinen, Kirchen und Migrantenorganisationen gegeneinander an und wollen damit ein Zeichen für Fairness setzen. Gespielt wird dabei selbstverständlich mit fair gehandelten Fußbällen.

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Ashley Klein vom EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt überreicht Claudia Fricke, Sprecherin der Fairtrade Town Magdeburg, die Urkunde zum erneuten Titelerhalt.


25.05.2016

Die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg veranstaltet auch in diesem Jahr wieder vom 1. bis 4. Juni die Ökosozialen Hochschultagen auf ihrem Campus

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Das westliche Wirtschaftssystem und der damit einhergehende Ressourcenverbrauch gefährden nachweislich das Leben auf der Erde. Bei den Ökosozialen Hochschultagen sollen deswegen alternative Wirtschaftsformen diskutiert und die Wirkungen der aktuell vorherrschenden analysiert werden. Dabei liegt der Fokus auf den Auswirkungen auf den Klimawandel und die globale Migration.

Ein Höhepunkt stellt das „Fest der Nachhaltigkeit“ am Freitag dar. Zwei Tage vorher wird mit Vorträgen, Workshops und einem Film inhaltlich in das Thema eingeführt. Zum Einstieg sind national sowie regional renommierte Referent*innen wie Harald Welzer und Nico Paech eingeladen.

Am Freitag wird an das generationsübergreifende, populäre Festivalformat angeknüpft. Eine Wiese auf dem Universitätscampus wird mit dem Markt der Möglichkeiten, einer Bühne, der Schnippeldisko „Pappsatt“, Vortragsplätzen und vielem mehr zu einem Erlebnisraum der Nachhaltigkeit. Auch das EINE WELT Netzwerk wird an einem Stand über seine vielfältige entwicklungspolitische Arbeit informieren. Ziel ist es im Freien und bei lockerer Atmosphäre Menschen ein Programm zu bieten, Interessierte für Angebote lokaler Initiativen zu begeistern, Ideen auszutauschen und Wissen anzueignen. Über den Tag hinweg werden von ExpertInnen und lokalen Initiativen, Workshops und Vorträge in den Themenspektren angeboten.

http://www.hochschultage.ovgu.de/aktionswoche


15.05.2016

Stiftung Warentest überprüft Nachhaltigkeitssiegel

Kaffee aus Brasilien, Kakao aus Ghana, Tee aus Indien: Viele unserer täglichen Nahrungsmittel stammen aus Rohstoffen aus Entwicklungs- und Schwellenländern, in denen Bauern und Arbeiter oftmals keinen fairen Lohn für ihre Produkte erhalten oder Umweltressourcen ausgebeutet werden. Nachhaltigkeitssiegel stellen für Verbraucher eine wichtige Orientierung für einen fairen und nachhaltigen Einkauf dar.

Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe die Ergebnisse einer Untersuchung über die Aussagekraft von sechs Nachhaltigkeitssiegeln für Lebensmittel veröffentlicht. Die Tester untersuchten die Aussagekraft des Fairtrade Siegels, Gepa fair +, Naturland Fair, Rainforest Alliance Certified, Utz Certified und „Hand in Hand“ von Rapunzel. Drei der Siegel, darunter auch das Fairtrade Siegel wurden als besonders vertrauenswert eingestuft. Neben dem Anforderungsniveau der zugrundeliegenden Standards, der Rückverfolgbarkeit und der Umsetzung der Kriterien wurden auch die Kontrollmechanismen genauer unter die Lupe genommen.

Mehr Informationen unter: www.test.de/nachhaltigkeitssiegel


09.05.2016

Vorbereitungsworkshop für Studenten der Hochschule Harz

Die Studenten des Studiengangs Tourismusmanagement der Hochschule Harz unterstützen derzeit aktiv den Bewerbungsprozess der Stadt Wernigerode zur Fairtrade Town mit einer groß angelegten Recherche zum Angebot von fair gehandelten Produkten in Wernigerode (siehe Artikel vom 12.04.2016). Hierzu führen sie im Rahmen eines Seminars von Dr. Mathilde Groß eine umfassende Recherche zum Angebot von fair gehandelten Produkten in Einzelhandel und Gastronomie von Wernigerode durch. Als Vorbereitung des Projekts führte Lisa Marquardt, Promotorin für Wirtschaft und Entwicklung- CSR beim EINE WELT Netzwerks Sachsen-Anhalt, Anfang Mai mit den Student/innen einen Workshop durch. Die Teilnehmer/innen mussten dabei jeweils unterschiedliche Fallstudien aus der Praxis bearbeiten und die Stakeholder (Anspruchsgruppen) und ihre Interessen ganzheitlich herausarbeiten. Ziel der Einheiten war es, die Studenten zu ermutigen, ihren Blickwinkel zu erweitern und bei Nachhaltigkeit nicht nur an Ressourcenschonung zu denken, sondern auch an die Produktions- und Arbeitsbedingungen innerhalb der Lieferketten. Diese Wissen können die Studenten im Zuge ihrer Recherche nutzen, bei der sie die Händler und Gastronomen über die Bedeutung von Fairen Handel informieren möchten.


 28.04.2015

Magdeburger StudentInnen erhalten Workshop zu Fairem Handel

Am 25. April wurde in Zusammenarbeit mit der Promotorin für Globales Lernen vom EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt ein Workshop für angehende LehrerInnen an der Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg veranstaltet. Den StudentInnen wurden dabei die Grundlagen des Fairen Handels vermittelt und die Kampagnen Fairtrade Towns, Fairtrade Schools und Fairtrade Universities vorgestellt. Anschließend wurden die Studierenden über Methoden und Materialien zum Globalen Lernen im Unterricht informiert und einzelne Module der mobilen Bildungsstätte „Weltmobil“ vorgestellt. Praktische Erfahrung sammelten sie bei der Teilnahme am Weltverteilungsspiel, in dem spielerisch globale Ungleichheiten verdeutlicht werden.

Nähere Informationen und Anfragen zu den ausleihbaren Bildungsmaterialien des ENSA:
Lisa Zander
E-Mail: weltmobil@ewnsa.de

Tel.: 0340-230 11 22


12.04.2016

Studenten der Hochschule Harz beteiligen sich am Fairtrade Town Bewerbungsprozess von Wernigerode

Wernigerode ist auf einem guten Weg Fairtrade Town zu werden und bekommt derzeit tatkräftige Unterstützung von Studenten der Hochschule Harz. Für den Erhalt des Titels Fairtrade Town muss als eines der Kriterien nachgewiesen werden, dass in Wernigerode mindestens sieben Geschäfte und vier Gastronomiebetriebe zwei fair gehandelte Produkte anbieten. Die Studenten des Studiengangs Tourismusmanagement der Hochschule Harz führen dazu im Rahmen eines Seminars von Dr. Mathilde Groß eine umfassende Recherche in Wernigerode durch. Zusätzlich informieren sie die Händler und Gastronomen über den Fairen Handel und seine Bedeutung. Als Vorbereitung für das Projekt, haben die Studierenden innerhalb des Seminars zwei Schulungen erhalten. Am 21. März führte Fabian Kursawe vom mohio e.V. mit den Studenten einen Workshop durch, in dem sie über die Grundlagen des  Fairen Handels am Beispiel von Schokolade informiert wurden. In der zweiten Vorbereitungsrunde am 04. April stellte zunächst Ashley Klein (EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt, Landeskoordinatorin Fairtrade Towns) die Öffentlichkeitskampagnen Fairtrade Town, Fairtrade Schools und Fairtrade University von Fairtrade Deutschland vor. Im Anschluss berichtete Ulrike Eichstädt (Koordinatorin Fairtrade Town Halle) über den Bewerbungsprozess der Fairtrade Town Halle und ging dabei auf die Vorgehensweise und die Herausforderungen ein. Abschließend stelle Katja Heidler (Stadt Wernigerode) die umfassende Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt vor. Die Recherche der Studenten ist nun im vollen Gange und wird voraussichtlich Ende des Sommers abgeschlossen sein.